Alles unter einen Hut bringen mit Beruf und Familie.

Take it, leave it or love it.

Alles unter einen Hut bringen als berufstätige Mutter ist manchmal gar nicht so einfach. Woher auch? Schließlich gibt es kein Patentrezept und kein Diplom dafür, wie Du am Besten alles unter einen Hut bekommst.

In meiner Rolle als Mutter, die neben ihrer Familie auch ihren Beruf und ihre Eigenständigkeit liebt, durfte ich die letzten Jahre so Einiges lernen. Geht´s dir auch so?

Die besten Geschichten von dir und von mir, möchte ich gerne in diesem Blog teilen! In der Hoffnung, dass eine weitere berufsttätige Mama für ihren eigenen Ansatz, alles gut unter einen Hut zu bekommen, etwas für sich mitnehmen kann. Auch in der Hoffnung, dass sie wiederum einen weiteren wertvollen Beitrag hinterlässt.

Du bist in der Regel sowieso schon ziemlich stark und wuppst Tag ein, Tag aus so viel. Dennoch, alleine können wir viel erreichen, gemeinsam so viel mehr!

Wie sieht das für dich aus, wenn du versuchst alles unter einen Hut zu bringen?

Da entstehen ganz lustige Bilder. Je nachdem wieviel Köpfe oder Themen da drunter sollen. In der Regel trägst du ganz viele, verschieden Hüte mit dir rum. Je nachdem wo du dich gerade befindest oder mit wem du es zu tun hast, setzt du mal den Einen oder Anderen auf. Manchmal auch mehrere gelichzeitig.

Was du daraus mitnehmen kannst:

Such´dir dein Bild, das zu dir passt wenn du meinst, dass du gerade alles ziemlich gut unter einen Hut bekommst. Dabei ist alles erlaubt. Wichtig ist, dass du dir klar darüber wirst, was du konkret damit verbindest und wie sich das für dich anfühlt. Halte dir dieses Bild so oft als möglich vor Augen.

Wieviele Hüte trägst du gerade mit dir rum?

Bei mir kamen zu Spitzenzeiten schon einige Hüte zusammen: Mutter, Partnerin, Hausfrau, Vorgesetzte, Projektleiterin, Arbeitskollegin, Freundin, Verwaltungsbeirätin, Elternbeirätin, Fitness-Freundin, Tochter, Schwester, Nachbarin, Kursteilnehmerin. Der ICH-Hut, für mich zum Energieaufladen, lag dabei oft in einer Ecke.

Zu viele Hüte auf dem Kopf, aufeinander gesetzt. Das wird schnell wackelig. Wenn dazu dann etwas Unvorhergesehenes kommt oder die Dinge nicht mehr einfach und geradlinig von der Hand gehen, fangen die Hüte an zu purzeln. Das durfte ich selbst zuletzt, leider schmerzhaft, erfahren.

Die Inventur: Weniger ist mehr und du bist nicht alleine.

Auf manche Ämter und Aufgaben, die sich über die Zeit so ansammeln, kannst du getrost verzichten. Wenn die Zeit und Energie knapp ist und sich der Spaßfaktor in Grenzen hält, hilft ein klares „NEIN danke“  an der Stelle.

Zuverlässige und vertrauensvolle Unterstützung bei der Kinderbetreuung sowie im Haushalt sind für mich sehr wichtig. Wenn der Partner, die eigene Familie oder gute Freunde nicht einspringen können, dann sind Ganztages-Kita, Au-Pair, Kinder-Sitter und Putzfee Gold wert. Nur leider oft schwer zu finden oder nicht bezahlbar.

Mit diesem Hintergrund ist die Idee zu FamilyWorks entstanden. Durch eine bessere Vernetzung, Informations- und Erfahrungsaustausch, lässt sich der Familienalltag einfacher und stressfreier gestalten.

Was du daraus mitnehmen kannst:

Zähle deine Hüte gewissenhaft durch und entscheide bewusst, welche du davon beibehalten, abgeben oder temporär stilllegen willst. Überlege wieviel Zeit und Energie die einzelnen Rollen kosten und sortiere Energiefresser konsequent aus. Verbringe mehr Zeit mit den Dingen die dir Spaß machen und dir Energie geben. Suche dir dafür konsequent Unterstüzung in der Familie und scheue dich nicht davor notfalls auf eine bezahlbare Kraft von außen zurückzugreifen.

Wenn Du gerne wissen möchtest, wie ich es geschafft habe, alles gut unter einen Hut zu bringen, dann hole dir doch meinen 5 Schritte Fahrplan, wie du es als berufstätige Mutter schaffst, mehr Zeit für dich zu nehmen und sich dabei gut zu fühlen.

Wie schaffst DU es immer wieder auf´s Neue alles gut unter einen Hut zu bringen? und was nimmst DU dir dabei vor, das nächste Mal anderst bzw besser zu machen?

Bitte hinterlasse doch einen Kommentar und lass´uns an deinen Erfahrungen teilhaben. Oder schreibe mir, um einen Gastartikel einzustellen. Ich freu mich auf dich und unseren Austausch!

Alles Liebe, Birgit

 

Bild: unsplash.com