Im heutigen Blogbeitrag verrät dir meine Gastautorin Dr. Yvonne Braun, selbst Mompreneur mit wenig Zeit, wie du deine Kinder trotz Zeitmangel gesund ernähren kannst.

Wie wichtig ist gesunde Ernährung für deine Kinder?

Das Gedankenkarussell am Morgen

6:00 Uhr, der Wecker klingelt. Die Nacht war schlecht, unsere Große träumt im Moment von Gespenstern. Nach erfolgloser Gespenstersuche zwischen 3 und 4 Uhr liegt sie nun selig neben mir und schläft.

Ich überlege, was ich in der Morgenroutine streichen könnte, damit ich noch 10 Minuten liegen bleiben darf. Duschen? Besser nicht…, Meditation? Ne, das tut mir gut…, Obst/Gemüse schneiden? Auf gar keinen Fall!

Jetzt stehe ich auf, denn mir ist die Ernährung meiner Kinder sehr wichtig.

Ich finde, dass schon von meinen kleinen Kindergartenkindern sehr viel verlangt wird: sie sollen gut wachsen, sich entwickeln, aktiv sein und am Besten auch im Winter gesund und munter, damit ich arbeiten kann.

Ich bin selbständig, Krankheitstage werfen mich total aus dem Plan. Es gibt viele Möglichkeiten, seine Kinder zu fördern- aber warum nicht mit dem naheliegenden beginnen: einer gesunden Ernährung.

Dafür habe ich keine Zeit!“ höre ich oft in meinen Kursen.

Aber die einfachsten Grundlagen benötigen kaum Zeit, wenn man ein paar Dinge im Vorfeld beachtet:

  • Am Besten schon in der Schwangerschaft mit einer gesunden Ernährung beginnen. Normal ist eine Gewichtszunahme von 10-16kg. Nimmt die Mutter zu stark zu, neigen die Kinder später zu Übergewicht.
  • Das Sättigungsgefühl der Kinder akzeptieren. Schon beim ersten Brei werden Kinder gerne mit Spielen dazu animiert noch ein paar Löffel mehr zu essen. Später bekommen sie nur einen Nachtisch, wenn der Teller leer ist. So lernen Kinder schon früh, über ihr Sättigungsgefühl hinaus zu essen.
  • Quetschobst oder Kinderlebensmittel. Deswegen stehe ich morgens gerne früh auf. Bei mir gibt es kein Quetschobst in die Brotzeitbox. Wenn Kinder nur auf die Tüte drücken und schlucken, entwickeln sie kein Gefühl dafür, wie viel sie wirklich essen. Wer ein wirklich langanhaltendes Sättigungsgefühl spüren möchte, muss kauen. Dass frisches Obst und Gemüse viel mehr Vitamine und Mineralstoffe enthält, spricht ebenfalls dafür, schnell eine Paprika oder einen Apfel in die Brotbox zu schneiden.
  • Den Tag in Essenszeiten und Spielzeiten einteilen. Drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten reichen Kindern völlig aus. Dazwischen darf es gerne 2-3 Stunden nichts zu essen geben. Die meisten Snacks zwischendurch sind sehr fett- und zuckerhaltig. Als Folge werden die gesunden Hauptmahlzeiten oft nicht gegessen, weil die Kinder einfach keinen Hunger haben. So kocht man als Mutter auch nicht „umsonst“.
  • Die richtigen Getränke. Aromatisiertes Wasser und gekaufte Saftschorlen enthalten fast so viel Zucker, wie Cola oder Limo. Das beste Getränk ist immer noch Wasser oder eine selber gemischte Saftschorle mit maximal 1/3 Saft. Trinken Kinder den ganzen Tag zuckerhaltige Getränke, ist das wie Dauernaschen.
  • Auf Quengeln nicht mit Essen reagieren. Jeder kennt die Situation: das Baby weint und von der besorgten Oma kommt der gut gemeinte Satz: „Es hat bestimmt Hunger“. Das setzt sich das ganze Leben fort. Nein, Kinder die weinen oder quengeln haben meistens keinen Hunger. Sie brauchen etwas ganz anderes. Bekommen Kinder an Stelle von Aufmerksamkeit, trösten oder kuscheln etwas zu essen in die Hand gedrückt, findet eine Verknüpfung im Gehirn statt: Essen wird zur Belohnung oder zum Trostpflaster.

In Deutschland sind 15% der Kinder zu dick. Aber auch viele „normalgewichtige“ Kinder sind nicht ausreichend mit allen wichtige Nährstoffen versorgt.

Eine Portion Obst oder Gemüse mehr am Tag als bisher, ist ein guter Start in eine gesündere Ernährung. Und uns Eltern tut es ebenfalls gut.

Denn nur wenn Eltern als Vorbild agieren und mit gutem Beispiel voran gehen, können Kinder leichter von einer gesunden Ernährung überzeugt werden.

Wie bewältigst du die Aufgabe im Alltag zwischen all den anderen Themen die sonst noch anstehen. Hast du weitere Tipps und Ideen?

Dann schreibe doch im Kommentar darüber.

Ich freu mich darauf von dir zu lesen!

Alles Liebe, gutes Gelingen und unbedingt dranbleiben!

 

Dr. Yvonne Braun stellt sich vor

Ich bin Mama von zwei kleinen Mädchen und selbständige Ernährungsberaterin mit dem Schwerpunkt Lebensmittelallergien und -intoleranzen. Als Mompreneur kenne ich die tägliche Herausforderung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass zu einem aktiven Leben eine gesunde Ernährung der gesamten Familie notwendig ist. Hierzu verrate ich gerne meine Tipps, Tricks und Rezepte auf meiner Homepage http://yvonne-braun.de/category/rezepte/ oder auf Facebook und Instagram.

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