Die ersten Wochen zu Hause mit Baby

Einfach magic! Ein ganz neues Gefühl! Alles ist anders!
Wenn das Baby sich rührt oder lautstark zu Wort meldet, geht´s rund.

Wie ist das dann, wenn du mit Baby aus dem Krankenhaus entlassen wirst?

Anbei ein Versuch mich zu erinnern.

Als frischgebackene Mama bist du selbst nach der Geburt idealerweise erst mal versorgt und weißt, dass die Hebamme zur Nachsorge vorbeischaut. Bloß gut!

Sie schaut regelmäßig nach dir und dem Baby. Stellt sicher, dass es mit der Gewichtszunahme des Babys klappt.

Haha – und idealerweise stellt sich bei der Mama eine Gewichtsabnahme ein. Das hat sich bei mir allerdings über ein paar Jahre hingezogen.

“Wieviel Gewicht darf ich während der Schwangerschaft zunehmen?”

Wäre mir mal klar gewesen, dass bei einer Geburt max. 6 Kilo weggehen, dann hätte ich weniger in mich hinein gefuttert. Hätte, hätte Fahrradkette?!

Ich dachte mit Stillen &Co purzeln die Kilos danach wieder runter, ohne großes Zutun. Hm, ein Trugschluss. Eine Tafel Schokolade täglich war einfach kein guter Plan.

Leider kam ich mir nach der Entbindung so vor, als hätten sie da ein Kind in meinem Bauch vergessen. Ich sah für meine Begriffe auch danach noch ziemlich schwanger aus.

“Bist du schon wieder schwanger?”

Blöd, wenn du dann ein paar Monate nach der Geburt dann so angesprochen wirst. Grmpfh. Zum Glück mir nicht so passiert aber manche Blicke habe ich so gedeutet.

Ich meine mich zu erinnern, dass während der Schwangerschaft gerade mal 12-15 Kilo Gewichtszunahme gut sind, um danach leichter zu seiner vorherigen Figur – na ja, in etwa- zurückzufinden. Inklusive Stillen. Ooops, bei mir waren es ca. 25 Kilos. No comment.

Nach der Entlassung aus der Klinik

Das Baby hat die ersten Untersuchungen hinter sich und du weißt nun hoffentlich, dass das Baby  gesund ist, alles ok ist bzw. was zu tun ist.

Du bist auf das Notwendigste vorbereitet. Weißt, wie du das Baby erst mal alleine versorgen kannst bzw. der Papa, solange du dich noch im Bett erholst.

Du weißt ungefähr wie

  • das idealerweise mit dem Abpumpen, Stillen oder Fläschchen klappt. Wobei das mit Stillen bei mir weder gut noch einfach funktioniert hat, mit dem Resultat, dass ich mich bei der zweiten Tochter dagegen entschieden habe. Was für uns alle weniger Stress bedeutete. Wenn es allerdings gut klappt, dann ist es natürlich das Einfachste und Beste auf der Welt.
  • oft man Windeln wechseln sollte und wie das geht.
  • sich das mit der Nabelschnur verhält, auf was du achten solltest.
  • man das Baby einfach an- und auszieht und was es wann tragen sollte.
  • man das Baby badet und was im Anschluss zu tun ist. Eine gute Hebamme hilft dir dabei das erste Mal. Schon ein Akt – wow! U.v.m.

Gemeinsam zu Hause ankommen! Magic Moment!

Schon aufregend, wenn der Winzling das erste Mal im Maxicosi mit im Auto fährt.
Anschnallen war das erste große Thema. Wie war das gleich nochmal?

Wenn das Baby das erste Mal die Haustür-Schwelle “übertritt”, in der Gewissheit, dass seine Eltern die nächsten Wochen und Monate rödeln werden, um alles erdenklich Notwendige zu tun, damit es ihm gut geht – *ALLES, GRINS*

Zu Hause angekommen, wartet idealerweise ein “Herzlich willkommen” und vielleicht was Nettes für die frischgebackene Mama? Muss nicht, kann sein.

Und dann dreht sich alles erst mal um den neuen Erdenbewohner:

  • Ist er müde und sollte schlafen? In der Wiege im Wohnzimmer? Oder doch besser im Kinderbettchen? Bloß nicht zu lange im Maxicosi wegen der Haltung.
  • Hat er hunger? Blähungen? Zwickt was?
  • Mach ich das mit dem Stillen richtig? Links, rechts und dazwischen Bäuerchen?
  • Ist wieder Zeit zum Windeln wechseln? Ich glaube, das war anfangs so alle 3 Stunden oder auch zwischendurch wenn notwendig. Da ist man ganz schön beschäftigt. 7-8 Windeln pro Tag? Was für ein Windelverbrauch!
  • Mal eine Runde spazieren gehen, an die frische Luft? Dann erst mal alles einpacken und den Kleinen anziehen, was im Sommer eindeutig entspannter ist.

Apropos, damit gehen schon die ersten Tests für eine gut funktionierende Partnerschaft einher, in welcher man sich einig ist – meistens – haha. Da gab es bei uns schon jede Menge unterschiedliche Ansichten, was jetzt wichtig und richtig ist.

Auch die Eltern sollten zwichendurch mal schlafen und essen – ja richtig!

Das ist ungefähr so wie mit der Sauerstoffversorgung an Bord eines Flugzeuges, sollte es mal nötig werden. Zuerst die Eltern!
Nur was bloß essen und wer kocht, wenn Mama noch im Bett liegen sollte, um sich zu erholen?

  • Manche Frauen kochen im Voraus – Respekt!
  • Manche haben eine eigene Mutter oder Schwieger-Mama, die einspringt.
  • Manche haben sogar Männer, die gerne kochen!
  • Und manche haben einen gut gefüllten Tiefkühlschrank- YES!

Da geht es schon los, mit den schnellen Gerichten!

Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir einmal unser Mittagessen dann endlich abends um 22 Uhr auf dem Tisch hatten, da der Tag völlig durcheinander lief.

Alltägliche Dinge, wie z.B. eine Geschirrspülmaschine ausräumen können plötzlich zwischen 10 Minuten oder auch über 10 Stunden dauern.

Das eigene Duschen wird zum Projekt, reicht es noch für´s Haare waschen? ggfs. mit Maxicosi vor der Duschtür, damit du das Baby ja nicht aus den Augen verlierst. Ich erinnere mich schwach, wie ich immer wieder die Duschtür von innen gesäubert hab um nachzusehen. OMG!

“Wie haben das bloß unsere Eltern gemacht?”

Der Familienverbund war wohl noch ein anderer. Aber das Baby durfte auch mal eine Zeit lang zappeln und weinen.

Das war ok: “Lass es doch mal schreien, das gibt eine gute Lunge!” Hmmm, das fand ich keine gute Idee, wenn sich klein Baby so in Rage schreit und dabei ordentlich Luft schluckt.

An die Nächte, die das Baby mit Blähungen kämpfte und wir alle möglichen Mittelchen ausprobierten, kann ich mich noch gut erinnern. Das Gute: Es geht vorbei! Die erste Phase.

Fazit:

Das besorgte, übertrieben vorsorgliche oder teilweise ängstliche Verhalten, denn man könnte ja anfangs was  falsch machen, nimmt mit der Anzahl der Kinder natürlich ab. Exponentiell wie ich mir vorstellen kann, weil anders gar nicht machbar.

Ich bin für meine 2 Kinder, die ich erst mit 39 und 42 Jahren bekommen habe, sehr dankbar!
Zwei gesunde Kinder, das ist ein großes Geschenk, auch wenn es genug Momente gibt, wo man das gerne vergisst.

“Schlafentzug ist eine Foltermethode!”

Das habe ich neulich wieder gehört und kann es heute noch unterschreiben, wie bestimmt jedes Elternteil, das anhaltend zu wenig Schlaf, mit vielen Unterbrechungen abbekommt. Auch nicht gut für die Partnerschaft oder sonstigen sozialen Kontakte.

Achte dahingehend auf deine eigenen Energie-Reserven. Schlafe so oft du kannst. Der Haushalt&Co kann warten.

Welche Erfahrungen hast du in dem Zusammenhang gemacht, die du weitergeben kannst?

Sharing is caring!

Im letzten Beitrag ging es um das Thema “Die Geburt, wie wird das wohl werden?”
Wenn du gerne nachlesen möchtest, dann geht es hier lang.

Alles Liebe, Birgit
Dein Business- und Feel-Good-Coach

“Denn nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter!”

PS: Das ist der sechste von 30 Artikeln zu meinem 10-jährigen Mama-Jubiläum, den ich jeden Tag in 10 Minuten schreiben werde.
Den Anstoß gab die fantastische Maren Martschenko mit ihrer #10MinBlog Challenge, der ich mich nun nachträglich anschließe -finally:)

Die Idee des „Freischreibens“ geht zurück auf einen Newsletter der großartigen Ricarda Kiel. Ihre „Briefe an die Selbständigkeit“ kann ich ebenfalls sehr empfehlen ! Um ins Handeln zu kommen- better done than perfect – take action – stop mindchatting!

Vielleicht möchtest du dich auch anschließen?

Schick mir doch ein Thema, zu dem du einen #10minBlog Beitrag lesen möchtest.
TRAU DICH EINFACH:) Ich freu mich darauf, von dir zu hören!

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