Wie bekomme ich einen guten Tagesablauf mit Baby hin?

Oft eine kleine oder auch größere Herausforderung, bis sich alles eingespielt hat. Spätestens mit Eingewöhnung in der Kita spielt sich ein Rhythmus ein, ohne den auch dort der Ablauf nicht funktioniert.

Die  ersten Wochen und Monate läuft alles noch ziemlich “random”. Baby wie Mama holen sich am Besten bei jeder Gelegenheit ihren Schlaf oder was sie sonst gerade brauchen.

Doch dann sollte sich bald ein “gesunder” Tagesablauf einstellen, an dem sich alle orientieren können.

Warum Routinen entwickeln für´s Baby so wichtig ist.

Vor allem für´s Baby sind Routinen wichtig, denn das schafft ein Gefühl der Sicherheit und Vertrauen.

Aus Mama´s Bauch heraus auf diese Welt mit grellem Licht, allen möglichen lauten Geräuschen und Gerüchen geboren zu werden, ist schon eine Nummer, aus Sicht des Babys.

Dann ist da plötzlich auch noch so viel Platz! Manche Babys rudern richtig mit den Armen weil Ihnen das alles zu schaffen macht. Dann ist Pucken vielleicht eine Option, als Wickeltechnik mit einem Tuch, dass dem Baby eine Begrenzung gibt.

Das Pucken hilft damit Babys ruhiger werden und sich geborgen fühlen und ergo besser schlafen können. Meine Hebamme hatte das empfohlen und es schien Sinn zu machen.

Aber auch hier, wie bei allem, gibt es kritische Stimmen. Am Besten selbst eine Meinung bilden.

Für wen sind Routinen noch gut?

Auch für Mama und Papa ist es gut, denn dann weiß jeder genau was als nächstes dran ist. So geht Vieles auch im Halbschlaf.:)

Auch wenn das Baby anfangs nicht so mitmacht weil es vielleicht meint jetzt gerade nicht müde zu sein oder es etwas Spannendes zu beobachten gibt oder oder…

Irgendwann klappt es, zumindest bis zur nächsten Phase der Umstellung.

“Schlaf-Routinen tun allen gut!”

Bei uns war die erste Routine mit Baby erst ein Nickerchen vormittags und nachmittags. Dann später nur noch ein Mittagsschlaf damit es abends auch mal früher ins Bett ging. Für alle.

Spazieren gehen an der frischen Luft half immer, wenn es mal nicht gleich klappen wollte. Autofahren war der Schlafgarant! Wobei die Kleinen anfangs nicht zu lange in der Maxi-Cosi Schale liegen sollten u.a. wegen der krummen Haltung.

Ich gebe zu, dass ich eingangs Eltern belächelte, die mit ihrem Kind noch mit dem Auto eine extra Runde drehten oder sich etwas anderes einfallen ließen. Nur damit das Baby endlich einschläft.

Heute belächle ich in der Situation bestimmt niemand mehr sondern bewundere manchmal die Kreativität und Ausdauer.

Wenn du zu dem Thema einen Beitrag leisten kannst, schreibe unbedingt in den Kommentar! Viele werden es dir danken.

“An den ersten großen Fortschritt kann ich mich noch erinnern.”

Wir waren sehr erleichtert als der Baby-Tag dann auch mal gegen halb 9 Uhr abends vorbei war, es später nochmal kurze Milchzufuhr gab damit es bis in die frühen Morgenstunden reichte.

Wenn auch der nächste Tag bereits um 6, halb 7 Uhr wieder begann war das traumhaft. Hauptsache ein paar Stunden mehr durchschlafen!

Tipp: Auch wenn es tagsüber manchmal ganz praktisch scheint, wenn das Baby lange schläft weil man dann endlich xy erledigen kann, so bereut man das oft in der Nacht, wenn Baby plötzlich ziemlich wach ist.

Was die Schlafenstunden insgesamt betrifft auch Autofahrten berücksichtigen, da Kinder im Auto gerne schlafen. Das brachte unseren Rhythmus öfters durcheinander.

Ein Baby oder Kleinkind braucht insgesamt X Stunden Schlaf am Tag.

Um wieviel Uhr es sich den Schlaf holt ist verschieden, das kann man aber etwas beeinflussen. Sollte man auch gerade wenn man berufstätig ist.

Dafür gibt es gute Übersichten mit Angaben u.a. in dem Buch “Jedes Kind kann schlafen lernen.”  von Annette Kast-Zahn und Hartmut Morgenroth.

Der Ansatz in dem Buch, sein Kind zum Schlafen zu bringen, ist nicht für jeden geeignet. Die Übersicht wie viel Schlaf ein Kind in etwa täglich braucht fand ich auf alle Fälle sehr nützlich. Das passte in etwa bei uns.

Wir selbst haben es eine Zeit lang nach der Methode versucht nachdem wir schon etwas übermüdet waren. Und da wir beide schon das erste Jahr berufstätig waren, war es uns der Versuch wert. Nach einer Weile hat es auch geklappt, kostete aber ziemlich Kraft und Durchhaltevermögen.

Vielleicht hätte es ein paar Wochen später auch so geklappt? Kein Ahnung. Wir waren jedenfalls mit unseren Kräften schon vorher ziemlich am Ende.

Bei der zweiten Tochter hat sich das Spektakel dann erübrigt. Sie war von Anfang an eine “Gern”-Schläferin. Weniger nervös und aufgeweckt. Zum Glück. So verschieden sind sie oft.

Sonstige Routinen wie Stillen, Fläschchen, wickeln, kuscheln u.v.m.

Ob Stillen, Fläschchen geben, wickeln, baden, spielen, kuscheln, sich mit anderen Müttern und Kindern treffen, einen Kurs besuchen, abends ein Buch vorlesen oder gemeinsam Bilder-Bücher anschauen …

Bei der ersten Tochter hatte ich noch gestillt, verkrampft und parallel abgepumpt damit ich in die Arbeit konnte. Keine gute Lösung. Bei der zweiten Tochter gab es gleich das Fläschchen, da wieder keine Elternzeit anstand.

Das war durchaus auch aufwändig, im Vergleich zu der ersten Variante mit Fläschchen sterilisieren, zubereiten etc doch man kann ein paar Fläschen vorproduzieren, da es ja meistens schnell gehen muss, wenn Baby hungrig ist, vor allem in der Nacht. Brüll.

So oder so, da kannst du ganz herrliche Routinen schaffen, die nicht nur dem Baby oder auch dem Kleinkind gut tun, sondern auch dir selbst. Je eher du mit Routinen anfängst desto eher stellt sich ein Rhythmus ein, der euch gefällt.

Nach einiger Zeit sollte es auch nicht schlimm sein, wenn die Routine dann mal anders ausfällt oder entfallen muss. Um schön flexibel zu bleiben.

Fazit: “Mehr Schlaf und weniger Programm ist mehr.”

Frühzeitige Schlaf-Routinen erleichtern es der ganzen Familie zu einem guten Tagesablauf zu kommen. Kein volles Programm planen, welches mehr stresst als gut tut. Sondern gezielt eine Sache nach der anderen ausprobieren und bei Gefallen dabei bleiben.

Für PEKiP&Co hatte ich keine Zeit und das wäre auch nicht mein Ding gewesen. Nach dem Baby-Schwimmen wurde unsere Kleine erst mal mit einem Virus krank. Das war keine gute Relation zum Spaßfaktor.

Aber wohlgemerkt, das mit dem Virus kann sein, vor allem in den Wintermonaten, muss aber nicht. Der Rest schien viel Spaß zu haben.

Dem Papa hatte ich zu Weihnachten einen Baby-Massage-Kurs geschenkt, der ihm gut gefallen hat, sagte er zumindest.:)

In jedem Fall wünsche ich gutes Gelingen und viel Vergnügen in dieser magischen Zeit!

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche Empfehlungen, die du gerne weitergeben möchtest?

Sharing is caring!

Im letzten Beitrag ging es um das Thema “Elternzeit, was kann ich unternehmen?Wie kann ich die Zeit sinnvoll nutzen?”Wenn du gerne nachlesen möchtest, dann geht es hier lang.

Alles Liebe, Birgit
Dein Business- und Feel-Good-Coach

“Denn nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter!”

PS: Das ist der neunte von 30 Artikeln zu meinem 10-jährigen Mama-Jubiläum, den ich jeden Tag in 10 Minuten schreibe. Auch wenn es gerade auf Elba mit dem Veröffentlichen auf dem Blog nicht täglich klappt, so bleibe ich dran und stelle die Beiträge zeitnah online.

Den Anstoß gab die fantastische Maren Martschenko mit ihrer #10MinBlog Challenge, der ich mich nun nachträglich anschließe -finally:)

Die Idee des „Freischreibens“ geht zurück auf einen Newsletter der großartigen Ricarda Kiel. Ihre „Briefe an die Selbständigkeit“ kann ich ebenfalls sehr empfehlen ! Um ins Handeln zu kommen- better done than perfect – take action – stop mindchatting!

Vielleicht möchtest du dich auch anschließen?
Schick mir doch ein Thema, zu dem du einen #10minBlog Beitrag lesen möchtest. TRAU DICH EINFACH:)

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