10 Tipps für deine “ruhige und besinnliche” Weihnachtszeit!

“Ist das mit der ruhigen und besinnlichen Vor- Weihnachtszeit vielleicht auch nur so ein Glaubenssatz?”

Diese Frage tauchte bei meinen letzten Blog Artikel zum Thema die “ZAMS-Formel” auf, wo es um “achtsames Selbst- und Zeitmanagement” geht.

Gute Frage, wie ich fand! 🙂 Deshalb diese Woche etwas mehr darüber.

Alle Jahre wieder…steht Weihnachten so plötzlich vor der Tür?!

Nicht, weil du nicht informiert wärst!

Nein,  denn dazu hast du ja bestimmt einen Kalender und noch einen anderen Kalender und dein Handy etc. Tolle Tools, die dich vorzeitig daran erinnern, wann denn dieses Jahr der 24. Dezember ist. So weit, so gut.

Auch nicht, weil du dich nicht “rechtzeitig” damit befassen würdest.

Nein, du fängst in der Regel rechtzeitig damit an und überlegst dir schon mal das eine oder andere vorab.

Woran liegt es also dann, dass wir insbesondere in der Vor-Weihnachtszeit das Gefühl haben, es würde uns noch jemand ein paar Stunden am Tag klauen?

Da gibt es zahlreiche Termine, die da noch extra kommen:

  • die letzten Arzttermine – der Winter-Check?
  • der Kaminkehrer will nochmal nach dem Rechten schauen
  • der Heizungs-Wartungsdienst taucht nochmal auf
  • vielleicht gibt es da noch irgendwelche Zähler zum Ablesen?

Weitere X-Mas und Year-End Termine:

  • Elternabende
  • Weihnachtsfeier der Schule, der Kinderbetreuung
  • Weihnachtsfeier in der Freizeit-Gruppe
  • Weihnachtsfeier in der Arbeit
  • Diverse Weihnachtsmarktbesuche
  • Jahres-Endspurt-Abschluss in der Firma

Die XXL-November-Dezember-To-Do Liste:

  • Winterkleidung überprüfen, nachbestellen, aussortieren, verchecken, entsorgen
  • Plätzchen backen, Rezepte und Zutaten besorgen?
  • Weihnachts-Basteln für zu Hause, die Schule, den Kindergarten, die Oma
  • Wohnung (und Garten?:) dekorieren
  • Weihnachtsgeschenke besorgen für… die Kinder, den Partner, für Oma/Opa, Tanten/Onkels, den Freundeskreis, für den Partner von Oma/Opa, die Putzfee, den Briefträger, den Hund des Nachbarn?
  • Jahres-Endreinigung im Haus, Ausmisten, Aufräumen
  • Weihnachtsbaum besorgen, einen besonders Schönen natürlich!
  • Weihnachts-Leckereien-Einkauf, Schnee schippen, Auto frei kratzen:) u.v.m.

Und dann noch die Läuse und Viren-Alarm-Haupt-Saison!

Kein Wunder, dass es da den Einen oder Anderen von uns buchstäblich aus-knockt?

Wo bleibt denn da die Ruhe und Besinnlichkeit???!!!

Zurück also zur Eingangsfrage:

“Ja, MUSS es denn überhaupt so sein? Und, was heißt das denn überhaupt?!”

Sind das nicht vielmehr die Bilder, die wir in dem Zusammenhang suggeriert bekommen? Durch die Werbung? Die eigene Familie? Das Umfeld?

Strahlende, funkelnde Wohnungen und Häuser, entspannte Eltern und Verwandtschaft, der reichlich und festlich gedeckte Weihnachtstisch und schlussendlich die glücklichen Kinderaugen?! Ach wie schön, oder nicht?

Je nachdem, wie du diese Frage, ob das schön ist, für dich beantwortest oder was dir anstatt dessen lieber und wichtiger ist. Darin liegt für mich die Wahrheit.

Ob du nun für dich glauben möchtest, dass Weihnachten eine besinnliche Zeit sein soll oder eben etwas anderes oder eben nichts Besonderes.

Die gute Nachricht: Das liegt ganz bei dir, denn du hast die Wahl!

Was bedeutet eine besinnliche (Vor-)Weihnachtszeit für mich?

Zum Einen meinen Kindern das zu bieten, was bei mir als Kind ein wohliges Gefühl von Freude, Geborgenheit und Wärme ausgelöst hat:

  • die Vorfreude und Spannung, ob das mit den Wünschen klappt (und dann die Ernüchterung an Heilig-Abend:)
  • das Basteln mit meiner Tante
  • das Festessen zubereiten, der schön gedeckte Tisch, die Kriegs-Geschichten vom Opa:), die Feuerzangenbowle vom Papa – ohne Rum;)
  • die Feiertage im großen Familienverbund
  • der Moment, wenn das Glöckchen klingelt und die Geschenke unter dem Baum liegen!
  • zu sehen, dass die ganze Familie Zeit hat, auf einen Schlag!:)
  • die Geschenke zusammenbauen und ausprobieren
  • einfach nur faulenzen und nichts tun oder ein Spiel spielen
  • Wenn es Schnee hatte, dann eine Schneeball-Schlacht, Schlittenfahren
  • und sich dann auf Silvester freuen…

Zum Anderen selbst zur Ruhe zu kommen. Nicht alles anzunehmen was mir angetragen wird. Auch notfalls eine Feier abzusagen.

Irgendwann, die Aktivitäten runter zu fahren. Mir Zeit für mich zu nehmen um darüber nachzudenken:

  • wie das Jahr so lief und was ich mir fürs kommende Jahr wünsche.
  • was war gut daran, was weniger?
  • für was bin ich dankbar und wovon möchte ich mir noch viel mehr ins Leben holen!
  • was sind die wichtigen Dinge, für was möchte ich meine Zeit verwenden?
  • was sind die mir weniger wichtigen Dinge, welche möchte ich loslassen?
  • wer kann mich noch mehr unterstützen bei den Dingen, die ich nicht sooo mag oder bei denen ich einfach auch nicht wirklich gut und schnell bin?

Darin liegt bei mir die Besinnlichkeit – bei der Besinnung auf das Wesentliche im Leben.

Was kann ich in meinem Alltag ändern, damit ich mir mehr Ruhe und Gelassenheit ins Leben hole?

Wieviel davon, von alledem was täglich ansteht, möchte ich in mein Leben lassen?

Was kann ich loslassen, zu was Nein sagen?

Was möchte ich Anderes oder Neues in mein Leben holen?

Was ist davon ist realistisch und wieviel Unterstützung brauche ich, um das alles entspannt meistern zu können?

“Alles – Immer – Sofort  und Selbst” funktioniert insbesondere an Weihnachten nicht;)

Deshalb nun ein paar Ideen, wie du für dich mehr Freiräume gewinnst um tatsächlich zwischendurch zu entspannen und die Beine hoch zu legen!  

Cheerio! Dann klappt´s auch mit der Gelassenheit.

10 Tipps und Tricks wie du Weihnachten entspannt und gelassen meisterst:

  1. Überlege dir gut was DU wirklich machen willst und was nicht (mehr) und schreibe es auf!
  2. Tue niemand einen Gefallen und backe noch das extra Blech, wenn du nicht wirklich Lust darauf hast!
  3. Lass die Backerei, wenn du schon im Vorfeld Bilder von zankenden Kindern und Puderzucker in jeder Ritze siehst.
  4. Das gilt übrigens auch für Basteleien jeglicher Art, halt ohne den Puderzucker;)
  5. Schiebe die Deadline für Geschenklisten soweit nach vorne, dass du die Geschenke schon 2 Wochen vorher verpackt im Versteck liegen hast.
  6. Fotos für Fotokalender/-bücher bereits übers Jahr sammeln und sich die erste Aktion schnappen, auch wenn die Dezember-Bilder noch fehlen. Kannst du loslassen?;)
  7. Empfehle Geldgeschenke, wenn du für die (Schwieger-) Mama auch noch ein Geschenk für den Gatten besorgen sollst und den Nachbars -Jungen und den -Hund.
  8. Lass dir beim Kochen, Tisch decken, – abräumen unbedingt helfen. Übernehme nur den Part der dir Spaß macht;)
  9. Weniger Verabredungen sind mehr! Vielleicht geht manches auch mit einer spontanen Zusage oder Absage? Gerade mit kleinen Kindern weiß man ja nie wieviel Schlaf man des Nächtens tatsächlich abbekommt.
  10. Lass  dich zwischendurch so richtig verwöhnen, dir die Sachen bringen und reich beschenken für alle die Nerven, die dich dieses Jahr mal wieder das Familien-Mutter-Dasein gekostet hat! Egal ob das Wellness ist oder ein langersehnter Kurs, wofür du dir die Zeit schon lange nehmen wolltest oder etwas ganz anderes was dir gut! Genieße auch Balsam für deine Seele!

Bestimmt hast du auch ein paar Erfahrungswerte oder Tipps zu dem Thema?

Etwas was dir geholfen hat? Etwas was du vielleicht zufällig bei jemand anders entdeckt hast?

Und wenn das alles nicht auf dich zutrifft oder du eh schon gut für dich gesorgt hast? Dann umso besser!

Ich freue mich über deinen Kommentar!

Ich wünsche in jedem Fall noch eine schöne Vor-Weihnachtszeit!

Alles Liebe, noch 9 Tage to go.

Deine Birgit

 

PS: Dieses Jahr durfte mein Mann die Fotokalender für Omas/Opa und Tanten/Onkels erstellen weil …genau, oben steht´s!;) Jetzt darf ich allerdings auch nicht meckern, was die Fotoauswahl und das Design angeht. Haha, ich arbeite an mir!;)

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