Wieviel Stunden kann ich mit Kind arbeiten?

Die Frage “Wieviel Stunden kann ich mit Kind arbeiten?” habe ich oft von meinen Klientinnen in den Coachingstunden gehört.

Ich gebe zu, dass ich diese Frage früher selbst noch anders beantwortet habe.
Gerade mit Baby oder Kleinkind nicht einfach, da von vielen Parametern abhängig und es gibt wieder mal keine pauschale Antwort, zumindest nicht bei uns in Deutschland.

Mitlerweile geht es mir aber auch darum wie viel Stunden DU wieder arbeiten möchtest.
Erst mal ganz unabhängig von den äußeren Randbedingungen, zumindest über längere Zeit gesehen.

Denn in erster Linie geht es dabei oft rein um die Kinderbetreuung die greifbar scheint. Klar, denn nur wenn wir unsere Kleinen gut betreut wissen, lässt es sich als Mama gut arbeiten.

Neben der Kinderbetreuung geht es um zusätzliche Unterstützung, die du dir ins Leben holen darfst.

Oft schwingt eine große Verunsicherung mit:

  • Klappt das mit dem Kinderbetreuungsplatz. Fühlt sich mein Kind dort wohl? Was wenn nicht? Wird mein Kind dort immer das letzte sein, das abgeholt wird? Wie sind die anderen Eltern dort unterwegs?
  • Schaffe ich meinen Job in der Zeit oder brauche ich eigentlich mehr Stunden, um was Spannendes machen zu können?
  • Spielt mein Chef oder meine Chefin mit oder wie kann ich sie überzeugen?

Gerade die Freiheit in Deutschland selbst entscheiden zu können wieviel Auszeit du nimmst, wieviel Stunden du danach wieder arbeiten möchtest, macht es schwer. Und oft machst du das als Mutter erst mal im Kopf ganz alleine mit dir aus.

Für welches Rollen-Modell entscheidest du dich?

Oft fällt die Entscheidung schnell, dass der Mann sowieso Vollzeit weiter arbeitet weil es ja anders nicht geht.

Ein volles Gehalt in einer teuren Stadt darf sein, um den Lebensstandard in etwa aufrecht zu erhalten.

Vielleicht drängen finanzielle Verpflichtungen, die oft durch den Kauf einer Immobilie entstehen, auch zur Vernunft.

Bloss kein Risiko eingehen, sodass die Karriere, zumindest eines Elternteils, nicht darunter leidet. Das kann aber durchaus auch die Karriere der Mutter sein.

Alles andere wäre ja wohl unvernünftig weil:

  • viele andere machen das ja genauso
  • du als Mutter erst mal für´s Kind da sein solltest
  • dein eigener Job ja nicht so wichtig ist
  • dein Job soweiso nicht so gut bezahlt ist
  • du ja auch was von deinem Kind haben möchtest

Nicht so wie die “anderen” Mütter, die ihre Kinder einfach abgeben, bis spät abends.
Und da geht die Verurteilung der “anderen Mütter” schon los. Ein Jammer!

“Jedem das Seine und mir das Meine!”

Entscheide für dich selbst als Frau, nicht nur als Mutter.

Bei aller Liebe zum Kind und zum Partner und davon bist du einfach nach der Geburt voll bis obenhin. Die Hormone lassen grüßen.

Entscheide in vollem Bewusstsein, dass dein Partner vielleicht irgendwann nicht mehr da sein könnte und du für den Lebensunterhalt selbst verantwortlich bist. Passt deine Entscheidung dann noch?

Oft ist dir nicht mehr klar, was du selbst eigentlich willst. Was bisher wichtig war und von was du auch in Zukunft nicht abweichen möchetst. Deine ureigenen Werte. Eben nicht nur als Mutter sondern als eigenständige Frau.

Tschüss “alte” Persönlichkeit? “altes” Leben?

Wie wenn es uns dich als Person gar nicht mehr gibt?
Definitiv nein. Maximal ein Teil davon und das ist gut so!

Jetzt bin ich Mutter, bin verantwortlich für so ein kleines Geschöpf, ein Geschenk des Himmels und darf nicht mehr egoistisch sein, nur an mich denken.”

Wobei Mädchen das mit dem Egoismus im Elternhaus in der Regel sowieso noch nie gelernt haben, oder doch?

Willkommen in der Opferrolle?

“Besser nicht, denn du weißt ja mitlerweile, nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter!”

Fazit: Das mag alles richtig sein, frage dich aber trotzdem, am besten täglich, vielleicht vor dem Spiegel, beim Zähneputzen, was will ich wirklich? Passt alles soweit, bin ich gerade noch richtig unterwegs oder darf sich etwas ändern?

Mehr oder weniger Arbeit, ganz egal. Das darf und muss sogar variieren, je nachdem wie alt die Kinder sind, heißt wie hilfsbedürftig oder auch gesund oder eben krank.

Wichtig: Du musst nicht alles alleine schaffen.

“Erlaube dir Unterstützung im Alltag!”

Klar ist der Skiurlaub oder der Urlaub im Sommer eine tolle Sache und dafür willst du vielleicht auf Vieles verzichten. Geld sparen, ob es um eine Putzfee, einen Babysitter, eine Tagesmutter, ein Au-Pair, Kosmetik oder Wellness geht.

Das ist oft falsch gedacht, denn das Jahr hat 365 Tage und viele bescheidene Nächt. Da gelingt es oft nicht die Akkus in den paar Wochen Urlaub aufzuladen. Zumal auch Urlaube oft weniger entspannt laufen als erhofft.

Erlaube dir, dass dich  jemand begleitet, um dich dahin zu bringen, wo du möchtest. Ganz egal ob beruflich, gesundheitlich, körperlich oder was deine Figur betrifft.

“Sei es dir wert! Denn du weißt ja, nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter!”

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche Empfehlungen, die du gerne weitergeben möchtest?

Sharing is caring!

Im letzten Beitrag ging es um das Thema einen “Tagesablauf mit Baby” zu entwickeln.
Wenn du gerne nachlesen möchtest, dann geht es hier lang.

Alles Liebe, Birgit
Dein Business- und Feel-Good-Coach

“Denn nur eine glückliche Mutter ist eine gute Mutter!”

PS: Das ist der ZEHNTE von 30 Artikeln zu meinem 10-jährigen Mama-Jubiläum, den ich jeden Tag in 10 Minuten schreibe. Auch wenn es gerade auf Elba mit dem Veröffentlichen auf dem Blog nicht täglich klappt, so bleibe ich dran und stelle die Beiträge zeitnah online.

Den Anstoß gab die fantastische Maren Martschenko mit ihrer #10MinBlog Challenge, der ich mich nun nachträglich anschließe -finally:)

Die Idee des „Freischreibens“ geht zurück auf einen Newsletter der großartigen Ricarda Kiel. Ihre „Briefe an die Selbständigkeit“ kann ich ebenfalls sehr empfehlen ! Um ins Handeln zu kommen- better done than perfect – take action – stop mindchatting!

Vielleicht möchtest du dich auch anschließen?
Schick mir doch ein Thema, zu dem du einen #10minBlog Beitrag lesen möchtest. TRAU DICH EINFACH:)

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